Private Equity versus Hedge Fund – Wie unterscheiden sie sich?

Private Equity Vs Hedge Fund


Private Equity und Hedge Funds wirken, als hätten sie die gleiche Bedeutung. Die Funktionsweise dieser beiden Entitäten ist jedoch sehr unterschiedlich. Auch die Anlagemethoden und die Renditen unterscheiden sich bei Private Equity und Hedge Funds.

Die meisten Anleger ziehen es vor, Aktien, Anleihen oder andere Variationen wie Investmentfonds zu besitzen, um ihr Portfolio zu diversifizieren. Sowohl Private Equity als auch Hedge Funds gehören zur Kategorie alternativer Investmentfonds. Aufgrund der Tatsache, dass diese beiden Arten von Investitionen ein hohes Kapital erfordern, sind die Risiken im Vergleich zu traditionellen Anlageinstrumenten höher.

In diesem Artikel möchten wir die Unterschiede zwischen Private Equity und Hedge Funds erläutern und erklären, wie diese beiden Entitäten, Geld verwalten und investieren. Sowohl Private Equity als auch Hedge Funds sind auf vermögende Kunden ausgerichtet. Dadurch sind beide für den durchschnittlichen Investor nicht geeignet.

Zudem gibt es für diese Art von Investitionen einen strukturierteren Ansatz.

Auf einer sehr hohen Abstraktionsebene konzentrieren sich sowohl Private Equity als auch Hedge Funds hauptsächlich auf Aktienmärkte. Beide zielen darauf ab, Renditen für den Anleger zu erzielen. Hier enden die Gemeinsamkeiten aber.

Was ist Private Equity?

Blackstone Group
The Blackstone Group

Private Equity, in seiner einfachsten Erklärung, ist nur das Kapital oder die Menge der Anteile an gemeinsamem Eigentum, welcher weder öffentlich für den Handel verfügbar noch wie Aktien gelistet ist.

Wie der Name vermuten lässt, wird das Private Equity durch die Private Equity Unternehmen gegründet und wird oft als Investition oder Aufkauf eines öffentlichen Unternehmens, welches in den Privatbesitz geht, angesehen.

Die Investoren beschaffen, wenn sie Private Equity erzeugen, typischerweise Kapital, welches dann zusammengelegt wird. Investoren beschaffen Kapital, um in die privaten Unternehmen zu investieren, welche entweder die Fusionen und Übernahmen der Unternehmensbilanz erleichtern oder neues Betriebskapital aufnehmen.

Das Kapital wird häufig von institutionellen Investoren beigesteuert, die Teil des Private Equity werden. Das Endresultat bei Private Equity ist, dass Anleger einer Rendite auf ihre Investition erzielen.

Private Equity Unternehmen führen viele Kapitalmaßnahmen durch. Zu diesen Maßnahmen gehört das Aufkaufen und Umkehren finanziell angeschlagener Unternehmen mithilfe von umfassendem Management und Restrukturierung.

Private Equity Unternehmen können auch direkt in ein Unternehmen investieren und dabei helfen, Fusionen und Übernahmen oder sogar den Börsengang zu erleichtern und aussteigen, wenn eine gesunde Rendite erzielt wurde.

In was investieren Private Equity Unternehmen?

Blackrock
Blackrock

Beispiele für einige der größten Private Equity Unternehmen sind Namen wie „Apollo Global Management LLC“. Allein dieses Unternehmen verwaltet ein Gesamtvermögen von 15 Milliarden US-Dollar. Ein weiterer wichtiger Akteur im Private Equity Geschäft ist die „Blackstone Group“.

Es gibt viele Arten von Institutionen, die auch in Private Equity Unternehmen investieren. Dazu gehören Pensionsfonds und andere Wertpapierfirmen. Das dieser Unternehmen besteht darin, mit der Hoffnung, dass die Private Equity Unternehmen die richtigen Investitionsentscheidungen treffen, in Private Equity zu investieren und mit ihrer Investition Gewinne zu erzielen.

Ein Grund dafür, dass sich einzelne Unternehmen dafür entscheiden, in eine Private Equity zu investieren, besteht darin, dass dafür gewöhnlich eine große Menge an Kapital benötigt wird, welche für eine durchschnittliche Investmentfirma unerreichbar ist. Infolgedessen investieren mehrere Unternehmen mit Kapital in Private Equity Unternehmen, welche dadurch über ausreichend Kapital verfügen, um damit Gewinne zu erzeugen.

Private Equity Unternehmen sind oft sehr vermögend und haben einen starken Einfluss auf die Branche. Zusätzlich haben sie auch Einfluss auf alle wichtigen Geschäfte der meisten privaten und öffentlichen Unternehmen.

Die Zeit, für die die Private Equity Unternehmen ihre Investitionen halten, kann extrem lang sein. Während dieser Zeit nutzen die Private Equity Unternehmen das Kapital für verschiedene Zwecke, wozu unter anderem die Verbesserung der Geschäftstätigkeit des Unternehmens und die Erhöhung der Liquidität, um das Unternehmen auf seinen Börsengang vorzubereiten, gehören.

Eine solches Private Equity Unternehmen ist zum Beispiel „Bain Capital“. Dieses Unternehmen hält beträchtliche Anteile an börsennotierten Firmen wie „Burger King“, „Staples“ und vielen anderen großen Namen.

Investoren von Private Equity Fonds vergeben häufig Mittel über einen langen Haltezeitraum. In diesem Zeitraum wird das neu gefundene Kapital des Unternehmens zur Verbesserung des Betriebs und des Gewinns oder zur Erhöhung der Liquidität in Vorbereitung auf einen Börsengang verwendet.

Für private Unternehmen ist die Nutzung der Ressourcen eines Private Equity Unternehmens von Vorteil. Das liegt daran, dass diese Unternehmen keinen vierteljährlichen Ergebnisbericht vorlegen müssen und sich deshalb auf langfristige Projekte konzentrieren können, die tatsächlich den Wert und die Erträge des Unternehmens steigern. Die dringend benötigte Kapitalzuführung des Private Equity Unternehmens ist in diesem Fall sicherlich ein Segen.

Leveragedbuyout ist ein Begriff, der ausschließlich bei Private Equity Investitionen verwendet wird. Bei Leveragedbuyout investieren Unternehmen in einen Private Equity Fond, um das benötigte Kapital aufzubringen, welches ihnen hilft, überschüssige Mittel dazu zu verwenden, ein Unternehmen aufzukaufen und seine verschiedenen Aktivitäten zu finanzieren.

Was ist ein Hedge Fund?

Ein Hedge Fund ist eine Art von Investmentfond, welcher nur für anspruchsvolle Anleger geeignet ist. In der Regel handelt es sich bei diesen anspruchsvollen Anlegern um Institutionen und Einzelpersonen, welche über ein erhebliches Vermögen verfügen.

Hedge Funds sind, wie der Name vermuten lässt, Pools zugrunde liegender Wertpapiere und verhalten sich ähnlich wie Investmentfonds.

Hedge Funds können in viele Arten von Wertpapieren investieren. Das Besondere an Hedge Funds ist, dass sie nicht von der „Securities and Exchange Commission“ oder einer ähnlichen Finanzaufsichtsbehörde reguliert werden. Dies macht Hedge Funds etwas anders als Investmentfonds.

Der Begriff „Hedge“ bedeutet, dass der Hedge Fund Manager sein Risiko absichert und darauf abzielt, ein risikoneutrales Portfolio zu erstellen. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Hedging kann, abhängig von den Märkten die gehandelt werden, auf verschiedene Arten durchgeführt werden.

Aufgrund der fehlenden Regulierung können Hedgefonds neben traditionellen Wertpapieren auch in eine Reihe weiterer Vermögenswerte investieren.

Dies ist zum Beispiel der Nachteil bei Investmentfonds. Diese sind stark reguliert und können nur in traditionelle Wertpapiere investieren. Hedge Funds sind dafür bekannt, unabhängig von der Marktrichtung, Geld zu verdienen. Daher können Hedge Funds auch eine Long-Short-Strategie nutzen.

In diesem Szenario können Hedge Funds in eine Aktie investieren und sich gleichzeitig auch Aktien leihen, um diese zu shorten, sodass in beide Richtungen ein Gewinn erzielt wird. Hedge Funds können auch den Derivatemarkt nutzen, um Gewinne zu erzielen.

Hedge Funds werden in der Regel an der Wertentwicklung von Aktienindizes, wie dem S&P500, gemessen. Es wird oft gesagt, dass nur wenige Hedge Funds in der Lage sind, konsistent Markt übertreffende Renditen zu erzielen.

In was investieren Hedge Funds?

Ein Hedge Fund investiert, abhängig davon welche Strategie er verfolgt, in verschiedene Märkte. Insgesamt kann sich ein Hedge Fund auf eine Long- oder Short-Strategie konzentrieren, das heißt er kann die Aktienmärkte sowohl kaufen als auch verkaufen.

Hedge Funds zielen darauf ab, unabhängig von der Richtung Gewinne für die Anleger zu erzeugen. Um dieses Ziel zu erreichen, investieren Hedge Funds auch in Anleihen und Derivate.

Obwohl ein Hedge Fund ähnlich einem Investmentfond arbeitet, sind die Regulierungen im Vergleich zu diesen geringer. Außerdem sind Hedge Funds nur für zugelassene Anleger zugänglich. Einige Hedge Funds können auch in Immobilien und Währungen investieren.

Hedge Funds sind als eingeschränkte Handelsgesellschaften eingerichtet und erfordern einen hohen Investitionsaufwand, welcher in der Regel über den Marktstandards liegt.

Per Definition wird erwartet, dass Hedge Funds die „Standard-Benchmark-Indizes“ übertreffen. Daher sind Hedge Funds in der Regel riskant. In einigen Statistiken entwickeln sich Hedge Funds nicht wie erwartet, was bedeutet, dass sie die Marktindizes nicht konsistent schlagen.

Die Leistung der Hedge Funds wird an den von ihnen erzielten Renditen gemessen und umfasst verschiedene Leistungskennzahlen, wie den „World Government Bond Index“ und die Quote der Rendite.

Einige der beliebtesten Hedge Funds sind Namen wie „Blackrock Investments“, welches vom berühmten Ray Dalio verwaltet wird. Blackrock verwaltet ein Gesamtvermögen von 4,32 Billionen US-Dollar.

Was sind die Unterschiede zwischen einem Hedge Fund und Private Equity?

Nun, da wir wissen, wie ein Hedge Fund und ein Private Equity funktionieren, schauen wir uns an, welche Unterschiede zwischen den beiden bestehen.

Private Equity

Hedge funds

Private Equity Funds arbeiten ähnlich wie Risikokapital. Sie investieren in private Unternehmen, um das Unternehmen für ein öffentliches Angebot aufzubauen. Manchmal investieren Private Equity Funds auch in Startups.

Hedge Funds zielen darauf ab, dem Anleger, unabhängig von der Richtung der Märkte (Bullish oder Bearish), innerhalb kürzester Zeit die höchste Rendite zu bieten.

Die Dauer der Rendite, die man von einem Private Equity erwarten kann, kann einige Jahre und manchmal sogar ein Jahrzehnt sein.

Hedge Funds sind kurzfristig und deshalb wird die Leistung in der Regel jährlich gemessen.

Private Equity Unternehmen investieren nur in Unternehmen, die entweder privat oder bereits öffentlich sind. Sie haben eine enge Beziehung zum Management. Die Investition beinhaltet auch ein aktives Management der Unternehmensführung und beeinflusst die Ausrichtung des Unternehmens.

Hedge Funds investieren in hochliquide Vermögenswerte und können ihr Portfolio zwischen Eigenkapital und Fremdkapital diversifizieren. Aufgrund der Tatsache, dass Hedge Funds unabhängig von der Marktrichtung Geld verdienen müssen, handeln sie auch aktiv mit dem Derivatemarkt.

Nicht jeder kann in ein Private Equity Unternehmen investieren, da der Kapitalbedarf sehr hoch ist. Darüber hinaus sind Private Equity Unternehmen als eine Partnerschaft strukturiert, bei der jeder Partner einen Anteil für den investierten Betrag erhält.

Es ist vergleichsweise leichter in Hedge Funds zu investieren, es wird jedoch trotzdem noch viel Kapital benötigt. In der Regel verwaltet der Fund Manager das Geld und es fallen Managementgebühren und andere Kosten an.

 

Private Equity versus Hedge Fund – Was ist am besten für Sie?

Bevor wir diese Frage überhaupt beantworten, ist es wichtig zu wissen, dass sowohl Private Equity als auch Hedge Funds nur akkreditieren und institutionellen Anlegern zur Verfügung stehen. Daher erfordern diese beiden alternativen Anlagemethoden ein hohes Kapital.

Zusätzlich sind einige Aspekte, wie z.B. die Struktur des Unternehmens, zu berücksichtigen. Private Equity und Hedge Funds werden als Unternehmen gegründet, die Struktur kann jedoch variieren. Private Equity konzentriert sich auch auf eine andere Anlageform.

Hier zielt das Unternehmen auf den längerfristigen Profit ab. Weshalb private Aktien eine lange Haltezeit benötigen. Diese kann von einigen Jahren bis zu einem halben Jahrzehnt variieren. Die Renditen sind in der Regel groß, da sich Private Equity sehr stark auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens konzentriert.

Einige Private Equity Spekulationen können rentabel sein, insbesondere wenn es gelingt, ein privates Unternehmen erfolgreich zu einem börsennotierten Unternehmen zu machen.

Hedge Funds konzentrieren sich auf die bereits börsennotierten Unternehmen.

Ihre Strategie ist jedoch durch ihr Mandat definiert. Es ist daher nicht ungewöhnlich, dass Hedge Funds zeitweise auch in ein privates Unternehmen investieren.

Hedge-Fonds sind in der Regel etwas riskanter, da von ihnen erwartet wird, dass sie für ihre Anleger Renditen erzielen. Infolgedessen können Hedgefonds an den traditionellen Aktienmärkten anlegen und in andere Anlageformen wie Privatunternehmen, Anleihen, Derivate, Einzelhandelsimmobilien und Währungen investieren.

Die Entscheidung, welche dieser beiden Arten für Sie am besten geeignet ist, hängt zunächst davon ab, wie viel Geld Sie investieren möchten. Als institutioneller Investor liegt der nächste Fokus auf der Laufzeit der Investition.

Private Equity Investitionen erfordern in der Regel eine genauere Prüfung des Unternehmens, in welches das Unternehmen investiert. Dies kann im Vergleich zu traditionellen Anlageformen, bei denen Sie einfach eine Aktie auf Grundlage der Fundamentaldaten kaufen, etwas langweilig sein.

Mit einem Hedge Fund ist es genauso. Der Anleger bündelt einfach seine Fonds und es liegt in der Verantwortung des Fund Managers, die erwarteten Renditen zu erwirtschaften. Hedge-Fonds sind daher in gewisser Weise etwas einfacher zu handhaben, da Sie nicht an den alltäglichen Aktivitäten und Entscheidungsprozessen der Unternehmen beteiligt sein müssen, in die Sie investieren.

About Me

I'm Mike Semlitsch the owner of PerfectTrendSystem.com. My trading career started in 2007. Since 2013 I have helped thousands of traders to take their trading to the next level. Many of them are now constantly profitable traders. 

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